Ein schneller Sprung in die Renaissance, dem zweiten Teil der Inszenierung.Bilder von Leonardo Da Vinci und Michelangelo werden mit Tanz, mit der Bewegung,verbunden. Diese wichtigen Künstler und Wissenschaftler waren entscheidend für die Entwicklung von Mensch und Licht. In dieser Zeit entstand das Theater, Licht - und Schattenspiele, wie auch im Barock die Feuerwerke und Wasserspiele addiert wurden. Die Elektrika, eine Spieldosenballerina, besetzt mit vielen kleinen Lämpchen, tanzt eine Hommage für Thomas Alva Edison, dem Erfinder der Glühlampe. Moderne Zeiten!

Die Bilder lernen Laufen, von der Laterna Magica bis nach Hollywood. Es beginnt der dritte Teil der Inszenierung, die Reise in die Zukunft. Fluoreszierende Tänzer bewegen sich in futuristischen Bildern. Modernste Licht und Lasertechnik schaffen abstrakte Bühnenbilder, in denen sich die tanzenden Körper verlieren.

Jenseits der Nacht

1995 - Potsdamer Platz Berlin, DEBIS IMMOBILIENMANAGMENT

Auftragsproduktion, multimediale Inszenierung "Jenseits der Nacht"

Jenseits der Nacht ist eine Inszenierung, in der Mythos und Geschichte rund um das Licht zu einer Vision verschmelzen. Zu einer phantastischen Geschichte mit märchenhaften Wesen, die durch drei Teile führt:

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es beginnt mit dem Ursprung des Lichtes - dem Feuer ! Die Erde wird aus dem Urknall geboren, Pflanzen, Tiere und Menschen entwickeln sich auf dem blauen Planeten.
Das erste Bild stellt die Steinzeitfrau dar, auf der Suche nach der wärmenden Kraft des Feuers.
Sie findet sie erst, nachdem es Prometheus gelingt, den Göttern das Feuer zu rauben. Im Klang der brennenden Trommeln, im Schein der Fackeln und Muschellampen, vereinigen sich Völker in kultischen Tänzen mit den Göttern. Religionen und Sagen werden geboren - wie Ikarus, der seinen Traum vom Fliegen verwirklicht, leider aber der Sonne zu nahe kommt.